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Liberaler Mittelstand Brüssel
Thomas Philipp Reiter, Joseph Faymonville, Patrick Meinhardt und Thomas L. Kemmerich (v.l.n.r.)

„Auch in Brüssel müssen die Bundesländer besser kooperieren“

Gut besuchte Diskussion des Liberalen Mittelstands im Brüsseler „Haus der Wirtschaft“

Brüssel, 4. Juli 2017 – Die Bundesländer müssten sich in Brüssel noch enger miteinander abstimmen, um Gehör zu finden. Dies forderte der Bundesvorsitzende des Liberalen Mittelstands, Thomas L. Kemmerich, gestern bei einer Podiumsdiskussion in Brüssel. „Um im Konzert der Regionen nicht als einsame Stimme unterzugehen, müssen die 15 deutschen Ländervertretungen parallel zur Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der EU ihre Kräfte noch stärker bündeln.“ Kemmerich hatte am Vormittag zunächst die Thüringer Vertreterin in Brüssel, Christine Holeschovsky, in den repräsentativen Räumen der Regierung und der Landesentwicklungsgesellschaft des Freistaates besucht. „Es dürfte nicht überraschen, dass wir als Liberaler Mittelstand auch an dieser Stelle mehr Wirtschaftlichkeit und Effizienz anmahnen“, so Kemmerich, der auch Vorsitzender und Bundestags-Spitzenkandidat der FDP Thüringen ist.

Bei einer gut besuchten Mittagsveranstaltung „Deutschland vor der Wahl“, zu der der Vorsitzende der Brüsseler Gruppe des Liberalen Mittelstands, Joseph Faymonville, ins „Haus der Wirtschaft“ an der Rue De Crayer eingeladen hatte, analysierte neben Kemmerich der Vorsitzende des mecklenburg-vorpommerschen Landesverbandes des Liberalen Mittelstands Patrick Meinhardt die Situation vor der Bundestagswahl. „Der größte Fehler, den die FDP jetzt machen kann, wäre es, mit dem wahrscheinlichen Einzug in den Bundestag sofort wieder auf eine Regierungsbeteiligung zu spekulieren, auch wenn es schön ist dass sich Konstellationen wie in Schleswig-Holstein ergeben.“ Meinhardt kandidiert für die FDP im Bundestagswahlkreis von Angela Merkel.

Der Liberale Mittelstand und die FDP Auslandsgruppe Europa (AGE) unter dem Vorsitz von Marc Naether hatten die erste gemeinsame Veranstaltung in Brüssel organisiert, die von Thomas Philipp Reiter aus Hamburg moderiert worden war.

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