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Pressemitteilung: Liberaler Mittelstand fordert Aussetzung des Diesel-Fahrverbots in Hamburg

Doppelbelastung der Wirtschaft durch die Epidemie und Verbot

Hamburg, 13. März 2020 – Die Aussetzung des Dieselfahrverbots in Hamburg für die Dauer der Corona-Krise fordert der Vorsitzende der FDP-nahen Wirtschaftsvereinigung "Liberaler Mittelstand in Norddeutschland", Thomas Philipp Reiter. Die Corona-Epidemie stelle schon jetzt eine erhebliche Belastung für die Wirtschaft dar. Mit einer Aussetzung des Fahrverbotes könne die Stadt in der jetzigen Situation ein wichtiges Zeichen der Solidarität mit den besonders bedrohten mittelständischen Betrieben setzen, so Reiter. Zudem würde eine Doppelbelastung einiger von der Corona-Epidemie besonders belasteten Branchen wie dem Tourismus-, Messe- und Veranstaltungsgewerbe sowie der Gastronomie und Hotellerie vermieden, denen jetzt schon die Einnahmen aufgrund abgesagter Veranstaltungen und dem Rückgang der Reisetätigkeit wegbrächen. Die mit dem Fahrverbot bezweckte Absenkung der Schadstoffemissionen sei bei dem mit der Corona-Epidemie zu erwartenden Rückgang der Wirtschaftsaktivitäten ohnehin auch ohne Fahrverbot zu erwarten, erklärte Reiter.

 

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